Traditionell beenden wir unser Schuljahr in allen Klassen mit Exkursionen sowie einer abschließenden Schulwoche, in der wir uns speziell mit der Kunst, dem Sport und dem Kampf gegen Rassismus befassen. Schaut selbst, was diesen Sommer die 7- und 8- Klässler erlebt haben.

 

Das Sommerlager 2021 der Klassenstufe 8

DSC 2768DSC 2857


IMG 20210712 112831 3IMG 20210715 110106 8

IMG 0384IMG 0393

IMG 0395IMG 0400

IMG 0403IMG 0347 RAd

Corona kreuzte unsere Sommerlagerpläne und doch ist diese herrliche Outdoorveranstaltung nicht vollends ausgefallen.

Von Montag bis Freitag machten unsere Achter Chemnitz und das Chemnitzer Umland unsicher. Beim Geocaching im Küchwald fanden sie heraus, was Konfuzius schon vor 2500 Jahren wusste, nämlich

Beim Klettern waren sich alle einig, dass das Riesenspaß macht, aber zweieinhalb Stunden viel zu schnell vorbei sind. Die Zeit, also mehr als 3 Sportstunden am Stück, reichte gerade, um einmal den kompletten Parcours zu durchlaufen. Der ein oder andere Schüler hat sich dort oben aber auf jeden Fall eine neue Perspektive erarbeitet. Nicht der höchste Wipfel ist es, den man bezwingt, sondern das eigene Ich – mit Mut, Ehrgeiz und Durchhaltevermögen.

Das war auch von Nöten bei der anspruchsvollen Radtour Richtung Totenstein. Die Ersten schieden leider schon auf dem Weg zum Startpunkt aus. Die Klasse 8d hatte sich wohl zudem als Tester für Sanitätsmaterialen bereit erklärt. Im wahrsten Sinne des Wortes bewältigten unsere Achter mit Schweiß und Blut schwierige Berge, genossen herrliche Ausblicke und wurden eins mit ihrem Rad – bergauf, bergab, um Kurven, auf matschigem Untergrund, durch Felder und Wälder und wieder zurück zur Schule. Da staunten unsere Lehrer, welch großer Ehrgeiz in manchem Schüler schlummert. Wir sind stolz auf euch!

Am Stausee Oberwald sah das Programm je nach Wetterlager anders aus. Während die Klasse 8d mit Bergungsmanövern von über Bord gegangenen Schülern und Lehrern Haubentaucher und Kormorane ins Staunen versetzte, überraschte die Klasse 8b die Bademeister, als sie ihre Kenntnisse über das Rettungsschwimmen aus der 7. Klasse auffrischten und in der Praxis tatsächlich unter Beweis stellten. Denn Henry war auf dem See über Bord gegangen und das KaSchmir-Rettungsteam eilte hinaus und erprobte den Ernstfall. Diese lehrreiche Übung meisterten unsere Schüler mit Bravour und erhielten von der Wasserwacht sowohl Lob als auch nützliche Tipps. Die Klasse 8a wiederum bewies das wohl größte Geschick beim Ausladen und bereit Machen der Boote in Rekordzeit. Auf dem Wasser wurden dann Pirouetten gedreht- die einen gewollt, die anderen unabsichtlich. Beim Formationsfahren war die Formation von Land aus vielleicht noch nicht so richtig erkennbar, aber dass alle mit Freude dabei waren, konnte jeder sehen. Und der Unterschied zwischen einer Reihe und einer Linie ist jetzt theoretisch auch allen klar-oder?

Insgesamt war es eine wunderschöne Woche mit tollen Schülern und engagierten Lehrern. Und vielleicht verirrt sich der ein oder andere Schüler ja in den Sommerferien noch einmal mit dem Rad auf den Totenstein, in einen Kletterwald, in ein Kanu oder legt einfach mal einen neuen Cache im Küchwald an…

 

Unser traditionelles Afrikaprojekt der Klassenstufe 7

 

Spendenübergabe

Wie ist man eine Orange richtig?

Am Montag, den 19.7.2021, hatten wir den Anti-Rassismus-Tag.
Uns wurden Probleme, Hintergründe, Kulturen, Gegensätze zu Deutschland und Sitten der Länder Guinea und Senegal vorgestellt. Dabei immer mit Fotos begleitet, um es uns Schülern einfacher zu machen, sich das vorzustellen. Wir durften Amadou Diallo, einem echten Guineer, der seit längerem in Deutschland lebt, und Frau Morauszki alles fragen, was wir noch sonst darüber wissen wollten. In der letzten Doppelstunde war Westafrikanischer Tanz und Musik angesagt, was bei einigen nicht gerade auf Begeisterung stieß. Trotzdem hat es Spaß gemacht, von anderen Klassen, die am Fenster standen angefeuert zu werden. Was am Anfang wie ein dehydriertes Känguru aussah, wurde nach und nach besser, so dass es sich am Ende halbwegs sehen lassen konnte. Zu verstehen, was die Westafrikaner so singen, war auch interessant. Die Trommler legten sich ins Zeug und brachten schon allein durch die verschieden großen Trommeln eine Melodie hinein. Als Abschluss sangen und tanzten wir aus der 7. dies zusammen, wobei man trotzdem noch merkte, dass wir nun mal anderes kulturelles Blut haben. Alles in allem, war es ein sehr schöner Tag und jetzt, nach dem ganzen neuen Wissen, denken wir auch eher anti-rassistisch.

Katharina G.