- Ein Rückblick auf ein besonderes Ereignis im Corona-Jahr -

 

Tim Georgi, Wilma Brumm, Sven Leuoth, Sue Hippe, Gorden Gericke, Elena Hubrig, Laura Geißler und Cadence Rabionek (v.l.n.r.)

 

Vom 10.bis zum 17.Oktober 2020 fand das 25.Internationale Filmfestival für Kinder und junges Publikum statt. Die Organisatoren erarbeiteten ein Konzept, welches vorbildlich die Abstands- und Hygieneregeln berücksichtigte. Die Durchführung dieses traditionsreichen Festivals verdeutlichte, wie wichtig solche Kulturveranstaltungen auch unter außergewöhnlichen Bedingungen sind.

Das Karl-Schmidt-Rottluff-Gymnasium stellte zum 10.Mal eine Jugend- bzw. Juniorjury. Diesmal   war ein richtiges Mammutprogramm zu bewältigen. 13 Spielfilme aus 14 Ländern wurden  für die Jugendjury ausgewählt. 1149 Minuten oder 25,5 Unterrichtsstunden reine Filmzeit bildeten die Grundlage für intensive analytische Betrachtungen. Kriterien für eine fundierte Beurteilung waren neben den schauspielerischen Leistungen, der Regie und der Kameraführung vor allem eine überzeugende und fesselnde Story. Jeder Film wurde von der Jury eingehend reflektiert. Die Stärken aber auch mögliche Schwächen konnten so herausgearbeitet werden. In der Abschlussrunde kristallisierten sich die Favoriten heraus. Und hier zeigte sich, mit welcher Hingabe  und Debattierfreude die Jurymitglieder streiten konnten. Zwei Filme standen besonders in der Gunst der Jury.  „Das Versprechen von Pisa“ (Frankreich/Belgien) konnte ganz knapp  vor dem Film „Man Up!“ (Frankreich/Belgien) den Preis der Jugendjury  gewinnen. Es war ein Kopf-an-Kopf-Rennen und die endgültige Entscheidung fiel allen Beteiligten nicht leicht. Für beide Filme wurde jeweils eine eigenständige Laudatio erarbeitet. „Man Up!“ erhielt die lobende Erwähnung.

Die Jugendjury bei der Preisverleihung