Immer wieder bekommen wir zur Aufnahme am Gymnasium ähnliche Fragen gestellt. die an dieser Stelle beantwortet werden sollen:

Wo erhalten wir das Antragsformular der Sächsischen Bildungsagentur zur Aufnahme am Gymnasium?

Das Formular der Sächsischen Bildungsagentur wird Ihrem Kind in der Grundschule (spätestens) zusammen mit der Halbjahresinformation ausgegeben. Falls dies nicht erfolgt, fragen Sie bitte in der Grundschule nach.

 

Ist es generell empfehlenswert sich an zwei Gymnasien zu bewerben?

Sie MÜSSEN auf dem in der vorigen Frage genannten Formular drei Gymnasien angeben. Diese Angabe ist mit 1., 2. und 3. gekennzeichnet. Der Hintergrund für den Zwang zu dieser Angabe ist folgender: Sollte die Aufnahmekapazität an der von Ihnen gewünschten Schule überschritten sein, werden Ihre Unterlagen - nach Rücksprache mit Ihnen - an das als zweites genannte Gymnasium weitergegeben. Eine Anmeldung an mehreren Gymnasien ist grundsätzlich nicht möglich, da Sie sich mit dem Original der Bildungsempfehlung nur an einem Gymnasium anmelden können.

Was geschieht die Anzahl der Anmeldungen die Aufnahmekapazität des Gymnasiums übersteigt?

Dieser Fall ist in dramatischer Weise im Jahr 2010 an unserer Schule eingetreten.(über 140 Anmeldungen bei einer Aufnahmekapazität von 112 Schülern). Das Oberverwaltungsgericht des Freistaates Sachsen (OVG) hat sich mit ähnlichen Fällen befasst und eine Reihe von "Spieltregeln" festgelegt, die der Schulleiter in diesem Falle bei seiner Aufnahmeentscheidung einzuhalten hat:

  1. Schüler deren Geschwisterkinder bereits an unserer Schule lernen sind bevorzugt bei der Aufnahme zu berücksichtigen.
  2. Schüler mit Behinderungen sind bevorzugt bei der Aufnahme zu berücksichtigen.
  3. Schüler deren einfacher Schulweg sich bei einer Ablehnung auf mehr als 90 Minuten verlängern würde sind bevorzugt zu berücksichtigen.
  4. alle verbleibenden Plätze an der Schule sind so unter den Annmeldungen zu vergeben, dass jeder Schüler die gleiche Chance hat an der Schule aufgenommen zu werden (dies bedeutet quasi ein Losverfahren).

Gemäß dieser Vorgaben des OVG wurde 2010 und wird auch zukünftig verfahren werden. Konkret heißt das, dass Geschwisterkinder bevorzugt aufgenommen werden. (Schüler nach Punkt 2 gab es bisher nicht, Schüler nach Punkt 3 wird es in einer Großstadt wie Chemnitz wohl nie geben.) Anschließend wurden die Restplätze unter den Anmeldungen durch den Schulschülersprecher(in) und die Schulelternsprecher(in) im Beisein der Schulleitung per Zufallsprinzip vergeben.

 

Fall Sie auf Ihre Frage keine Antwort gefunden haben, empfehlen wir folgende Möglichkeiten:

  • Schreiben Sie eine Email an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam-Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können
  • Suchen Sie auf den Seiten des Bürgerbeauftragten des Sächsischen Bildungsservers nach einer ähnlichen Frage (und Antwort)