PlaetzeEine Ausstellung der Abiturienten des Karl-Schmidt-Rottluff-Gymnasiums im Foyer des neuen Technischen Rathauses

Einige Abiturienten des Karl-Schmidt-Rottluff-Gymnasiums verabschieden sich von ihrer Stadt mit einer besonderen Ausstellung – sie zeigen ihre Visionen von Chemnitzer Plätzen – von expressiv bis leise, von gradliniger Wegeführung bis grüner Dschungel. 

Die Ausstellung zeigt dabei insgesamt 11 Platzmodelle sowie Zeichnungen und Mappen, die zur Ideenentwicklung führten. Darunter sind Umgestaltungen existierender Plätze und Orte, wie das Wasserschloß Klaffenbach, Falkeplatz und Bahnhofsvorplatz zu sehen. Dazu gesellen sich phantasievolle Ideen von zukünftigen Chemnitzer Plätzen. Erholungs- und Rückzugsorte, Spielplätzen und Brunnen sollen vor allem zum gemeinsamen Gespräch einladen.

 

Entstanden sind die farbenfrohen und spielerischen Platzmodelle im Kunstunterricht von Anna Schüller am Karl-Schmidt-Rottluff-Gymnasium. Ausgangspunkt waren Sammlungen von „toten“ Plätzen und Lieblingsplätzen in Chemnitz und die Wahrnehmungen der Jugendlichen von ihrer Stadt Chemnitz. Diese wurden in Zeichnungen gesammelt und sind in Auszügen in der Ausstellung zu sehen. Anschließend entwickelten die jungen Erwachsenen eigene Visionen von Chemnitzer Plätzen und setzten diese in Modellen um. Dank der Unterstützung des Dezernat Stadtentwicklung und Bau, insbesondere Steffi Mehner sind die Plätze nun im Technischen Rathaus zu sehen.

Eröffnet wurde die Ausstellung am 25. Juni durch Baubürgermeister Michael Stötzer im Beisein von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Technischen Rathaus, Lehrerinnen und Lehrern sowie Schülerinnen und Schülern des Karl-Schmidt-Rottluff-Gymnasiums. Bei selbstgebackenem Kuchen wurde über gute Plätze in Chemnitz diskutiert und philosophiert. Dabei zeigte sich, dass zentrale städtebauliche Themen aus Sicht der Jugendlichen das Leben und die Freizeit am Fluss, die vermehrte Innenstadtbegrünung und mehr Treffpunkte für Gespräche und Erholung sind. Aus dem angeregten Gespräch mit vielen gegenseitigen Impulsen erwuchsen auch neue Kooperationsmöglichkeiten zwischen Schule und dem Dezernat Stadtentwicklung und Bau, die sicher in den nächsten Monate und Jahren zu weiteren Gesprächen und Projekten führen werden.

Die Ausstellung war vom 25. bis 19. Juli im Foyer des Technischen Rathauses, Friedensplatz 1 zu sehen.