Alljährlich findet im Herbst der Schülerwettbewerb der Bundeszentrale für politische Bildung statt.
Schülergruppen der Klassen 10 nehmen regelmäßig teil, um an Projekten, die über den Lehrplaninhalt des Faches Gemeinschaftskunde hinausgehen, zu arbeiten.
Auch der Wettbewerb 2010 war von interessanten Projektvorschlägen erfüllt, wie „Treffpunkt Lieblingsplatz“ oder „Traumfabrik Castingshow“.
Christiane Fix, Sidonie Frotscher, und Maria Gentzsch reichten eine von über 3000 Arbeiten ein. Sie entschieden sich für das Thema „Straßennamen nachgeforscht“. Ein sehr aufschlussreiches Thema, was auch die politischen Veränderungen in unserer Heimat widerspiegelt: Wieso hieß diese Straße bis 1989 so und trug von 1933 bis 1945 ebenfalls einen anderen Namen? Wer waren diese Menschen? Was leisteten sie, um zu dieser Ehre zu gelangen?
Wir sehen, Straßen nach Personen zu benennen ist aber auch meist von der jeweiligen Gesellschaft geprägt. Wer galt da als Persönlichkeit?
Maria, Christiane und Sidonie haben recherchiert und nachgehakt. Ihre Ergebnisse haben die Juroren in Bonn überzeugt und sie wurden mit einer Prämie ausgezeichnet. Übrigens wurde das erste Mal eine Arbeit unserer Schule honoriert.
Dies freut nicht nur unsere jungen Forscherinnen, sondern macht uns alle stolz.

Herzlichen Glückwunsch.
Fazit: Mitmachen lohnt sich.