“Eine Schrankdusche, ein Hallelujah, eine Woche – die Bretagne!!!“ :)

 Deutsch-Französische Begegnung im „Club Léo Lagrange“ vom 04.06-11.06.2011

Auf der fast 20-stündigen Hinfahrt herrschten in unserer bunten 24-Mann-Truppe, glaube ich, sehr gemischte Gefühle. Da gab es so etwas wie Vorfreude, Glück, Interesse und Neugier, aber auch Dinge wie Ungeduld und Angst vor dem Neuen waren zu spüren.
Doch nach der Ankunft und den ersten Minuten in unserer neuen Umgebung für die nächste Woche war alles vergessen.
Vor allem nachdem wir zum ersten Mal die Landschaft mit der wunderschönen Düne besichtigen durften, war alle Besorgnis verschwunden. Da gab es nur noch dieses:

 

            „Wow, ist das schön hier!!!!“

       

 

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Am Abend lernten wir die Französischen Tisch- und Esssitten näher kennen – was auch eine sehr interessante Erfahrung war. Aber schon bald in unseren Betten kam wieder die Besorgnis:

„Mon dieu - Oh mein Gott...morgen kommen die Franzosen! Wie werden sie sein ? Wer wird auf unser Zimmer kommen??“ - Ein einziges Fragezeichen stand uns in der Nacht auf die Stirn geschrieben.

 

 

Doch nach der Woche frage ich mich jetzt, warum war ich besorgt, hatte „Angst“ vor dem was kommen sollte...?!

Es war eine fantastische Woche!!!

Die „Stadt“ Camaret-sur-Mer ist perfekt zum Kennenlernen von Frankreich – „klein aber fein“.

Am Hafen, der von winzigen bunten Häuschen gesäumt ist, konnten wir prima unsere freie Zeit verbringen.

 

  

Die Düne und die „Landspitze von Pen hir“ boten einen wunderschönen Anblick und zeigten uns eine geniale Vielfalt der Natur.

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 Unsere Unterkunft „Club Léo Lagrange“ war auch durchaus sehr schön.

Zwar beschwerten sich einige über die „Schrankduschen“ - eine Dusche, in die man nur hinein kommt, wenn man durch eine Art Schrank geht, doch...man gewöhnt sich ja an alles.:)

Das Essen dort war eine interessante Zusammenstellung – teils typisch französisch, teilweise auch einfach das Übliche, aber insgesamt doch recht lecker...Nur einige kamen damit nicht klar, dass es nur Wasser zum Trinken gab, aber...wofür gibt es Getränkeautomaten??:)

 

 

 

 

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Jaaaa...Die Franzosen...es war insgesamt eine sehr schöne Truppe. Zwar waren manche „très crasy“- wie sie auch selbst sagten, aber gerade deshalb war es ja so lustig und schön. Die Chemie zwischen den Franzosen und uns stimmte auf alle Fälle! Bei der Kommunikation war es teilweise schwierig und Missverständnisse waren anfangs vorprogrammiert. Aber wenn ich jetzt zurückblicke, muss ich sagen, wir haben uns doch alle sehr,  sehr gut geschlagen. Schließlich mussten wir die ganze Zeit dolmetschen, da die meisten Franzosen so gut wie kein Deutsch konnten. Vielleicht haben wir es ja auch geschafft die Franzosen ein wenig zu motivieren -  in Sachen „Deutsch lernen“...

 

 

 

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Bei Gruppenspielen konnte jeder sein Können beweisen, egal ob nun Französisch, Sport, Landeskunde oder etwas ganz anderes.

 

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 Wanderungen zeigten uns die fantastische Nord-West-Küste Frankreichs und bei Orientierungsspielen hatte so mancher dann doch keinen Plan mehr. An einem Abend durften wir die traditionellen „bretonischen Tänze“ erlernen, was uns eine Menge Geduld und Überwindung kostete, doch auch das war eine amüsante Aktion. Auf alle Fälle war für jeden etwas dabei!!!

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Eine ganz besondere Erfahrung für uns alle war wahrscheinlich auch das Segeln auf dem Atlantik!!!

Mit „quietsch-gelben“ Hosen ausgerüstet ging´s los auf den weiten Ozean hinaus. Bei den einen stand das Boot mit einem 90° Winkel im Wasser, bei anderen wieder war es ruhig, sodass man sogar Fische angeln konnte. Auch ein Delfin blieb uns nicht vorenthalten!

 

 

 

 

 

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Eine Abschlussparty am Freitagabend durfte natürlich auch nicht fehlen.
Am Samstag zum Abschied wurde nochmal kräftig gemeinsam mit allen musiziert und gesungen – so auch „Hallelujah“ (die „Shrek“-Version), was das letzte Lied der Party gewesen war...

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und dann lagen sich alle heulend in den Armen...zumindest fast alle..:)...

Es war ein schwerer Abschied sowohl für uns, als auch die Franzosen. Aber wer weiß...wie heißt das so schön? - Man sieht sich doch immer zweimal im Leben!:)

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Auf der Rückfahrt konnten wir noch einmal Frankreich von seiner üblichen Seite genießen – PARIS!

Doch das sollte unser letzter großer Aufenthalt in Frankreich sein, worüber alle natürlich sehr traurig waren.

Aber es war auch schön, in Chemnitz angekommen, wieder die Familie in den Arm zu nehmen, in normalen Duschen zu duschen, etwas anderes als Wasser zu trinken, und deutsch zu reden...:)

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Eigentlich kann man sagen:
Es war eine wunderschöne Woche, die uns allen viel Spaß gemacht hat, und die soviel Schönes brachte. Und die Erfahrungen, die wir jetzt so zahlreich gesammelt haben, kann uns jetzt keiner mehr nehmen … und sie werden noch lange gut in unserer Erinnerung bleiben!!! Also Leute: Es ist auf jeden Fall lohnenswert!!

PS: Ihr sollt jetzt aber keines Falls denken, die Woche war reiner Urlaub für uns...im Gegenteil...
Sie war durchaus sehr anstrengend. Besonders das Deutsch reden fällt jetzt auf einmal schwer!:)

Sarah, 8d

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Vom 5. bis zum 11. Juni 2011 waren 24 Schüler der Klassenstufe 7 zu einer Drittortbegegnung in Frankreich. In dem kleinen Ort Camaret in der Bretagne waren wir  eine Woche lang mit Franzosen gleichen Alters zusammen, um unser Französisch zu erproben.

Beim Orientierungsspiel, beim Segeln und natürlich auch beim Essen: Wir mussten den ganzen Tag französisch reden. Außerdem gab es auch drei „gemischte“ Zimmer.

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Mit Französisch, das teilweise mit ein wenig Englisch versetzt war, und viel Pantomime war auch wirklich eine Verständigung möglich. Da wir nicht auf einer Ferienreise waren, sondern auch unser Französisch verbessern sollten, standen auch Sprachspiele auf dem Programm und unser gemeinsames Projektthema: Wir sind Öko-Bürger, auch das haben wir wieder mit unseren französischen  Partnern gemeistert.

 

 

 

 

An einem Abend lernten wir auch die typisch bretonischen Tänze kennen und tanzten mit den Franzosen. Deutsche Tänze hatten wir leider nicht zu bieten, auch jodeln konnte keiner ...

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Das Segeln war auch eine tolle neue Erfahrung. Jede Gruppe hat dabei etwas anderes erlebt. Eine Gruppe hatte besonders großes Glück und konnte einen Delfin beobachten.

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Nach der Woche fiel uns allen der Abschied nicht leicht und viele haben sich vorgenommen weiterhin mit den Franzosen in Kontakt zu bleiben.
Vielleicht wäre es möglich, diese Schüler mal zu uns nach Chemnitz einzuladen. Dann könnten sie auch mal unser Kaschmir und unsere lieben Lehrer kennenlernen. J

An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an Frau Becker und den spontan eingesprungenen Herrn Hauschild, die mit uns die Woche verbracht haben. Es war ein tolles Erlebnis!

Wir danken auch dem Förderverein unserer Schule sowie dem Deutsch-Französischen Jugendwerk für die finanzielle Unterstützung.

Marieke, 7d

Und hier sind noch ein paar wenige (!!) Bildimpressionen von unserer Reise:

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... beeindruckende Landschaft

 

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die Segelschule des Club Léo   - der Segellehrer Alain

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der Speiseraum:

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Kennenlernen:

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Roxane, eine animatrice,  und Johanna, der Leiterin des Club Léo, erklären uns die Aufgaben

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Pauline, unsere zweite animatrice,  erklärt den Umgang mit dem Kompass.

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am Stadtstrand von Camaret:

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Abschlussparty:

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Abschied:

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ein  kurzer Aufenthalt am Eiffelturm musste sein:

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