Am 7. April 2018 haben wir um 23 Uhr die Reise in die Bretagne angetreten.
Wir, das heißt 19 Mädchen und 6 Jungen aus den Klassen 7b und 7c gemeinsam mit unseren Lehrerinnen Frau Becker und Frau Hahn.

Nach einer langen Reise von 20 Stunden kamen wir ca. 19Uhr in Camaret-sur-Mer an. Immerhin sind es rund 1 500 km bis zu diesem Ort an der französischen Westküste!
Wir waren also ziemlich geschafft.

Nach dem Abendessen wurden uns wichtige Informationen über den Ablauf des Programmes mitgeteilt. Danach bezogen wir unsere Zimmer und im Anschluss sind wir noch hinunter zur Düne gegangen, um den Sonnenuntergang zu bestaunen.

Am nächsten Morgen sollten unsere französischen Begegnungsschüler aus Brest ankommen.
Bis zu ihrem Eintreffen brachten wir unser Wissen zur Bretagne kreativ aufs Papier und beklebten die Zimmereinrichtung mit kleinen Schildchen, damit die französischen Schüler ihre Deutschkenntnisse festigen konnten.

Dann war es soweit und wir konnten die Franzosen begrüßen.
Zum gegenseitigen Kennenlernen spielten wir viele verschiedene Spiele.

Am späten Nachmittag sind wir noch einmal zum Strand hinunter gelaufen und haben den Franzosen die schöne Aussicht gezeigt.

Außerdem haben wir gelernt, dass AOK auch eine Bedeutung haben kann, die wir noch nicht kannten, nämlich: Aufteilung – Organisation – Kompetenzen (französisch ROC: Répartition –Organisation – Compétences) ;-) Diese drei Fähigkeiten waren nötig, wenn man das große Teamspiel am Abend gewinnen wollte …

 

Am Dienstag wurden wir in Gruppen eingeteilt: die eine Gruppe ging Segeln, die andere Gruppe fertigte ein Plakat über die Umwelt an und die letzte Gruppe führte eine Stadtrallye im Hafen von Camaret durch.
Nach einer gewissen Zeit wechselten wir, so dass jeder jede Aktivität machen durfte.

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Der deutsch – französische Spieleabend beendete diesen Tag.

Den Mittwoch haben wir mit verschiedenen Sprach- und Kreativspielen begonnen.

Nach dem Mittagessen sind wir mit unserem Bus zu einem Naturschutzgebiet gefahren. Dort wanderten wir drei Stunden an den Klippen entlang. Das Wetter war herrlich und die Aussicht wunderbar. Dennoch war es ziemlich anstrengend und alle waren nach der Wanderung sehr erschöpft.

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Auf der Rückfahrt zur Jugendherberge hielten wir bei der „Biscuiterie de Camaret“. Dort konnte man bretonische Süßigkeiten, aber auch Souvenirs kaufen. Alle fanden den Laden super, obwohl es recht teuer war.
Das Besondere beim Abendessen war, dass Meeresfrüchte auf dem Speiseplan standen.
Wir haben fast alle davon gegessen!

Der Abend war dieses Mal zu unserer freien Verfügung, so dass wir mit Sport oder Spielen eine gute gemeinsame Zeit verbrachten.

Auch am Donnerstagvormittag – wie am Dienstag - fanden unsere Aktivitäten wieder in drei Gruppen statt.

Aber der Nachmittag stand im Zeichen unserer zweiten Küstenwanderung. Diese war besonders, weil wir an alten Bunkern vorbei gekommen sind, aber auch Minen und alte Anker gesehen haben. Unsere Betreuerin und auch ein Mitarbeiter des dortigen Museum wussten sehr viel über den zweiten Weltkrieg und die dortige Atlantikschlacht zu erzählen.

An diesem Tag haben wir auch leckere Crêpes gegessen und schließlich noch unsere Umweltplakate fertiggestellt, die jede Gruppe dann auch vorgestellt hat

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Es war unser letzter gemeinsamer Abend, und aus verschiedenen Gründen war die Stimmung anders …

Aber als mit ein wenig Verspätung die Abschlussparty endlich beginnen konnte, ließen wir uns die Laune zum Tanzen nicht nehmen. Die Jungs bewirteten uns an der Bar mit erfrischenden Getränken und es wurde eine großartige Party. Als wir dann auf unseren Zimmern waren, sind wir in unsere Betten gefallen.

Der Freitag war der Abreisetag, aber trotzdem war  noch ein wichtiger Programmpunkt offen: Das Fischen zu Fuß.
Bevor es losging, packten wir noch unsere Lunch-Päckchen für die Heimreise.

Anschließend schnappten wir uns unsere Gummistiefel und gingen zum Stadtstrand von Camaret. Dort haben wir uns in kleine Gruppen aufgeteilt und bei Ebbe unter Steinen und Algen nach Meeresbewohnern gesucht. Nach dem Fangen haben wir die Tiere noch  kurz betrachtet und etwas über ihre Lebensformen erfahren, aber dann haben wir sie wieder frei gelassen.

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Danach hieß es Abschied nehmen und rasch in den Bus zu steigen, denn es wartete noch ein weiterer Höhepunkt auf uns: der Mont Saint-Michel.

Dort hatten wir drei Stunden Zeit zum Erklimmen der Klosteranlage, um die schöne Aussicht zu genießen, zum Flanieren durch die kleinen Gassen oder zum Kaufen eines letzten Souvenirs …

Gegen 18:00 sind wir weitergefahren und schneller als wir uns versehen konnten (die meisten verschliefen die Zeit ;-)), waren wir am Samstag gegen Mittag wieder wohlbehalten in Chemnitz zurück.

Die Zeit in Camaret war wunderschön und der Dank geht an unsere Eltern sowie das Deutsch-Französische Jugendwerk, die uns diese Reise finanziell ermöglicht haben, aber auch an Frau Becker und Frau Hahn, die uns die ganze Woche betreuten.

Autoren: Amelie und Anne-Sophie, beide Kl. 7b, und Fabienne, Kl. 7c