Da mehrere Chemnitzer Schulen am Zeichenwettbewerb teilgenommen haben, erhielt unsere Stadt die Möglichkeit, eine besondere Ausstellung nach Berlin auch hier zu zeigen.

Am Montag, dem 4.0ktober 2010 wurde also im Tietz die Ausstellung  „Timbuktu à Chemnitz – Jahrhunderte alte Schriften aus der malischen Partnerstadt“ feierlich eröffnet.

im Rahmen der Ausstellung waren auch die viel gelobten Ergebnisse des Zeichenwettbewerbs zu betrachten.

In Stimmung versetzt durch mitreißende Trommelklänge lauschten die Anwesenden den Rednern.

In Würdigung der Beziehungen zwischen Chemnitz und Timbuktu, die im Rahmen einer Städtepartnerschaft bereits seit 1968 bestehen, sprachen zunächst die Kulturbürgermeisterin unserer Stadt, Frau Lüth und  der Chemnitzer Bundestagsabgeordnete Herr Heinrich, Schirmherr des Zeichenwettbewerbs.

Die Botschafterin Malis in Deutschland, Ihre Exzellenz Fatoumata Siré Diakité, sprach danach sehr beeindruckend über die Bedeutung Timbuktus als Stadt der Gelehrten. Sie dankte mehrfach vor allem auch den anwesenden Schülern, dass sie sich so kreativ mit der Geschichte und den heutigen Lebensgewohnheiten ihres Landes beschäftigten und betonte wiederholt, dass ihr die deutsch-malische Zusammenarbeit und damit auch die Pflege von Städtepartnerschaften sehr am Herzen liege. Das unterstrich auch sehr emotional der Abgeordnete Herr El Hadji Baba Haïdara , der Timbuktu im Parlament Malis vertritt und extra aus Mali zu dieser Veranstaltung angereist war!

    mali5   mali4   mali3  

  mali25   mali27   mali28

     

       

Mit Herrn Dr. Mohamed Diagayeté schließlich, einem Mitarbeiter am Institut des Hautes Etudes et de Recherches Islamiques „Ahmed Baba“ in Timbuktu, weilte ein hoch gebildeter Fachmann in unserer Stadt, der in seiner Rede zunächst das Institut kurz vorstellte und danach einen Überblick über die wertvollen Manuskripte gab. Er war während der gesamten Ausstellungsdauer anwesend und wusste überaus interessante Dinge geduldig und charmant zu erklären bzw. zu erzählen. Ein Genuss!   

  mali13   mali12

mali15   mali21   mali14

mali19  mali20    

Am Samstag, dem 9.Oktober ging die Ausstellung zu Ende.

Auch wenn vielleicht eine größere Anzahl von Besuchern wünschenswert gewesen wäre, so wurde von den Verantwortlichen einstimmig von der Ausstellung als einer guten und wichtigen Sache gesprochen, die auch der Städtepartnerschaft neue Impulse verleihen kann, da sie aufklärend die Bedeutung Timbuktus ein wenig (mehr) in das Bewusstsein von Einwohnern unserer Stadt gerückt hat.

 

P.Becker