Im Rahmen ihres zweiwöchigen Aufenthaltes in unserer Stadt haben Herr Dr. Mohamed Diagayeté und Herr Abdourahamane Touré am Mittwoch, den 26.März 2014 einen Vormittag an unserem Gymnasium verbracht.
Sie haben sich während einer kleinen Schulführung sehr für die Ausstattung unserer Schule interessiert. Aber die Heuschrecken von Frau Tröger hatten es ihnen besonders angetan ....
Die Klassen 6b und 8c hatten mit ihrer Französischlehrerin Frau Morauszki besondere Stunden vorbereitet, in deren Mittelpunkt natürlich Mali, das Land unserer Gäste stand.

In einer Veranstaltung, zu der sich Schüler verschiedener Klassen versammelt hatten, wurden die Gäste herzlich willkommen geheißen, über unsere Schule, das sächsische Bildungssystem und die Fremdsprachen, die wir lernen, informiert. Dazu hatten einige Schüler kleine Texte auf Französisch (denn das ist die offizielle Sprache in Mali) vorbereitet.
Dennoch war es sehr günstig, dass uns unser Praktikant, Herr Hauschild beim Übersetzen behilflich war.
Nachdem wir einen kleinen Film über die aktuelle Situation in Timbuktu angeschaut hatten, versuchten wir, miteinander ins Gespräch zu kommen.

     

Das war nicht so schwer, denn einerseits haben viele Schüler sehr interessante Fragen gestellt und andererseits haben die beiden Herren sehr gern und oft recht ausführlich auf die Fragen geantwortet. Und obwohl Herr Diagayeté als Generalsekretär des Ahmed-Baba-Instituts in Timbuktu vor allem ein Experte für die wertvollen arabischen Schriften ist und Herr Touré sich als Techniker besonders auf dem Gebiet der Solarenergie auskennt, haben sie auch umfassend über alles Auskunft gegeben, was wir im Zusammenhang mit der Bildungssituation und dem Leben der Schüler in Timbuktu wissen wollten.

Sehr beeindruckt zeigten sich die beiden Herren, als wir ihnen eine kleine Spende für die Schüler in Timbuktu übergaben. Herr Diagayeté hat uns dafür und für unsere Aufgeschlossenheit mit herzlichen Worten gedankt.

 

 

Und am Ende dieser interessanten Veranstaltung haben Rina und Anton von der Schulband noch zwei Lieder vorgetragen, die bei allen sehr gut angekommen sind.

 

In den nächsten Wochen und Monaten werden wir mit Hilfe unserer Französischlehrerinnen versuchen, Kontakte zu Schülern in Timbuktu herzustellen; möglichst auch zu Schülern, die am Gymnasium Deutsch lernen. So können wir unsere Länder, Kulturen und Gewohnheiten kennen- und besser verstehen lernen.

Und wer weiß, .... schließlich war ja schon einmal eine Schülerin unserer Schule zu einem Praktikum in Timbuktu ...

 

Ergänzung:
Noch vor ihrer Abreise aus Deutschland haben Herr Diagayeté und Herr Touré gemeinsam mit Herrn Marcel Maiga vom Partnerschaftsverein Chemnitz – Timbuktu von unserem Spendengeld Lehrbücher für den Deutschunterricht gekauft, die so schnell wie möglich dem Schulleiter, der Deutschlehrerin und natürlich den Schülern am Gymnasium von Timbuktu übergeben werden sollen.