Promenade à la Pointe de Toulinguet
Segeln
Stadtrallye
Fischen zu Fuß
Spieleabend
Sprachspiele im Freien
14 Wanderung zur Pointe de Penhir -Atlantikroute
Grüße an das DFJW-OFAJ
Orientierungsspiel an den Menhiren
Abschied

 

Am 24.09.2022 sind insgesamt 28 Schüler des Karl-Schmidt-Rottluff-Gymnasiums aus den Klassen 7, 9 und 10 mit den Fachlehrern Frau Becker und Herr Petersen nach Frankreich in die Bretagne zu dem kleinen Dorf Camaret-sur-Mer aufgebrochen.

22 Stunden Fahrt hinter sich und gut in Camaret angekommen, machte die Gruppe der Französisch Begeisterten nach einem ersten Abendessen im Club Léo einen kleinen Spaziergang zur naheliegenden Düne, um den Sonnenuntergang zu genießen.

Am nächsten Tag stießen nun endlich die französischen Schüler dazu. Es wurden schön gestaltete Kennlernspiele gespielt, eine kleine Runde „Speed-Dating“ durchgeführt und später noch ein Gruppenspiel veranstaltet, um die Schüler einander näher zu bringen. Dies geschah alles unter der Leitung von Tabea, die die verantwortliche Animatrice unserer Begegnung war.

An diesem Tag wanderten alle am Nachmittag zur „Pointe de Toulinguet“ und zum Strand Corréjou, wo das erste Gruppenfoto entstand und alle ihr erstes gemeinsames goûter = leckere Kekse genossen.

Am Dienstag war es nun soweit: die ersten Gruppen probierten sich am Segeln aus, was sich durch das windige Wetter zwar schwierig gestaltete, es aber dafür umso aufregender war. Dabei betreute uns der Segellehrer Jean-Phillipe.

Die anderen Gruppen nahmen währenddessen an einer Rallye am Hafen teil, um mehr über die Geschichte von Camaret und dessen Verbindung mit dem Meer und den Langusten-fischern zu erfahren. Hierbei waren wir in besonderer Weise aktiv ...

Nach dem Mittag wurde dann mit Gummistiefeln oder barfuß im Wasser gefischt, damit wir die verschieden Meereslebewesen kennenlernen konnten. Mit den Tieren wurde natürlich sorgsam umgegangen und sie wurden auch wieder zurück ins Meer gebracht. Danach sollten wir die gefundenen Tiere in Deutsch und Französisch kennenlernen, was die sprachliche Zusammenarbeit der Schüler förderte.

Am Abend wurden dann viele Spiele gespielt, um sich noch ein besser kennenzulernen.

Am Mittwoch startete der Tag mit einer Wanderung zur „Pointe de Penhir“. Dort besuchte man alte Bunker und Ruinen, die zum Atlantikwall aus dem 2. Weltkrieg gehörten. Unsere Wanderung endete am Strand von Veryach.

Dann, nachdem der Regen vorbei und die Sonne wieder am Himmel war, segelten auch die anderen Gruppen, während die anderen die Rallye durchführten. Am Abend war dann Karaoke- und Spieleabend. Deutsche und französische Schüler sangen zusammen Lieder.

Am Donnerstag segelte jede Gruppe noch einmal und der Rest sich beschäftigte sich währenddessen mit dem Thema der Umweltverschmutzung im Meer und was man dagegen tun könnte. Dabei entstanden zahlreiche wunderschöne Plakate in Deutsch und Französisch.

Und dann nahte leider auch schon der Abschlussabend, bei dem die Schüler deutsche und französische Lieder hörten, sangen und viel dazu tanzten.

Am Morgen der Abreise spielten die Schüler noch ein Spiel in Duos zur Orientierung.
Nach dem Mittagessen war es dann so weit: die deutschen Schüler mussten ihre Koffer nehmen, in den Bus einsteigen und die 23stündige Fahrt nach Hause antreten.
Der Abschied war sehr emotional und viele vergossen ein paar Tränen. Hoffentlich sieht man die französischen Schüler eines Tages wieder, au revoir!

Auf der Heimreise stoppten wir kurz beim Kloster Mont Saint-Michel, welches überragend mitten im Meer steht. Dies war eine sehr schöne Erfahrung, sowie die ganze Reise eine atemberaubende und lehrreiche Erfahrung war.

Der Sprachaustausch mit den Franzosen war nicht immer einfach, aber mit der Zeit ging es immer besser. Gelernt haben wir viel über Sprache und Kultur, und das alles mit ganz viel Spaß! Alle Schüler sind dankbar, Teil einer so tollen Reise gewesen zu sein.
Ein besonders großes Dankeschön wollen wir Frau Becker und Herr Petersen ausrichten für die Organisation des Austausches. Merci! Und wir danken auch unseren Eltern und dem Deutsch-Französischen Jugendwerk, die uns diese Reise finanziell ermöglichten.

Nele und Arianna