Französisch

Aufgeregt fuhren wir am 21. Mai gegen 22 Uhr mit Frau Becker und Frau Nighbert in Richtung Bretagne los. Im Vorfeld hatten wir jeder einen Partnerschüler bekommen, von dem wir Steckbriefe erhielten und dann einen Briefwechsel führten. Frau Becker stellte uns die Region „Bretagne“ vor und erklärte uns, wie die Woche ablaufen werde.

 

Als wir am Sonntagabend endlich nach einer 21-stündigen Fahrt in Camaret-sur-Mer ankamen, rochen wir schon die Meeresluft des Atlantiks.

Roxane, eine der Betreuerinnen, begrüßte uns und gab uns alle nötigen Informationen.

 

Nach einem ersten Abendessen und einem Spaziergang zu den Dünen, bezogen wir unsere Zimmer im „Club Léo Lagrange“, der unsere Unterkunft für diese Woche sein sollte. Manche teilten sich mit 2 französischen Schülern ein Zimmer, andere waren mit ihren Freunden oder Freundinnen in einem Zimmer.

 

Am Montagmorgen erkundete jeder für sich die Jugendherberge mit Fussballplatz, Basketballplatz…, wo dann auch schon die ersten Matches ausgetragen wurden. Mittags empfingen wir dann die aus Brest angereisten Franzosen und lernten uns mit Sprachspielen besser kennen. Außerdem bekamen wir „Öko-Aufgaben“ zugewiesen (z.B. Müll trennen, Essensreste wiegen etc.) und der Tag endete mit einem Teamspiel („ROC“ auf Französisch), bei dem immer 5-6 Personen verschiedenste Aufgaben bewältigen sollten.

 

Nachdem wir in zwei Gruppen eingeteilt wurden, ging es am Dienstag für die eine Gruppe morgens mit Schwimmweste und gelber Regenjacke zum Segeln. Der andere Teil der Gruppe schrieb an einem Artikel für unsere Zeitung der Woche in der Bretagne. Die zweite Gruppe machte eine Stadtrallye durch Camaret-sur-Mer zur Geschichte dieser Stadt. Am Nachmittag drehte sich dann der Spieß um und die Schüler, die morgens segeln waren, wurden am Nachmittag im Rahmen der Stadtrallye durch die Stadt geführt. Das Segeln war echt sehr schön. Wir wurden durch den Segellehrer instruiert und dann voll und ganz als Crew eingespannt.

 

 


Wie schnell die Zeit verging… Und schon war wieder Donnerstag, d.h. der letzte wirkliche Programmtag. am Morgen wanderten wir bis zur Landspitze „Pointe de Penhir“ und genossen die wunderschöne Aussicht.

 

 

Nachmittag ging es dann bei Ebbe an den Hafenstrand, wo wir nach kleinen Fischen in Pfützen, Krebsen, Garnelen, Muscheln und anderen Meerestieren suchten. Liesel, die eine Betreuerin, stellte uns noch am Strand die Tiere vor und entschied, welche wir mit ins Aquarium in den „Club Léo Lagrange“ nehmen sollten

 

 

Als wir dann etwas erschöpft wieder bei unserer Unterkunft ankamen, roch es schon sehr gut … nach Crêpes. Roxane hatte drei für jeden von uns als bretonische Spezialität gebacken.

 

Da es leider unser letzter Abend war, fand eine Abschiedsparty statt, bei der viel getanzt wurde, zu deutschen Liedern, aber auch zu englischen und französischen. Nach dem letzten Lied wurden bei den Mädchen schon die ersten Tränen vergossen und der Abschied rückte immer näher.

 

 

Am letzten Tag nahmen dann alle die am Vortag „gefischten“ Meerestiere noch einmal genauer unter die Lupe.

 

 

Danach war Kofferpacken und Zimmer aufräumen angesagt. Nach dem Mittagessen hieß es dann Abschied nehmen, wobei viele Tränen über die Wangen kullerten.Koffer wurden eingeladen und dann schlossen die Türen des Busses.


Auf der Rückfahrt wurde das Schlafen durch einen Halt am Mont Saint-Michel und in Paris am Eiffelturm (dieser leuchtete leider nicht mehr, da wir erst um 2 Uhr nachts dort ankamen) unterbrochen.

 

Rundherum war es eine wirklich tolle Fahrt. Insbesondere Frau Becker gebührt ein herzliches Dankeschön für diese Austauschfahrt mit samt der aufwendigen Vorbereitung. Unser Französisch ist dadurch auch ein bisschen aufpoliert worden.Diese Fahrt wird uns lange in Erinnerung bleiben, denn sie war wunderschön und hat allen sehr, sehr gut gefallen.

(von Caia und Selina)