Deutsch

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Man kann viele Bücher lesen,
aber zum Verstehen muss man die Augen öffnen.
Daniel Suchan, Abitur 2002

Das Fach Deutsch als Kernfach erfüllt verschiedene Aufgaben. Zum einen ist es notwendig, die Schüler zu einem verantwortungsbewussten Umgang mit der Muttersprache zu erziehen. Dazu gehören auch die Liebe zur Muttersprache und das Wissen, dass man nur in der Muttersprache Gedanken und Gefühle in ihrer Tiefe ausdrücken kann. Ein bewusstes Festhalten an der Muttersprache bedeutet auch die Fortführung von Traditionen.
Hinzu kommt, dass die Beherrschung der deutschen Sprache Voraussetzung für alle anderen Unterrichtsfächer ist.

Der Deutschunterricht dient aber auch einer umfangreichen literarischen Bildung. Bücher geben einen Einblick in das Denken und Fühlen der Menschen verschiedener Epochen.

„[Die Literatur] war und ist ein notwendiges Mittel, menschliches Handeln und seine Folgen wie in einem Spiegel zu betrachten: im Spiegel jener Erzählungen, in denen die Menschheit von alters her ihre Erfahrungen, ihre Ahnungen und Sehnsüchte aufgehoben hat. […]
Die Welt der Literatur ist unendlich, aber jeder Eingang führt ins Zentrum. Der Kanon? Den gibt es in der Tat. Wer zu lesen beginnt, wird alsbald auf ihn stoßen. Literarische Bildung entsteht durch das Lesen der Werke von selbst. Und schnell wird man sehen: Es gibt nie nur eine einzige Wirklichkeit.“

Ulrich Greiner

Damit ist die Literatur persönlichkeitsprägend. Die Schüler erlangen Hilfe, mit eigenen Problemen fertig zu werden, bekommen Orientierung und Rat.
Diese Funktion von Literatur bestimmt die Lektüreauswahl unserer Fachkonferenz.

Nur einige Beispiele:

Grün: Vorstadtkrokodile                                              Ende: Momo
Härtling: Das war der Hirbel                                        de Saint-Exupéry: Der kleine Prinz
Zanger: Dann eben mit Gewalt
Lebert: Crazy

↓                                                                                           ↓

Bücher, die den Gedanken                                           Vermittlung von ethischen
unseres Projekts                                                          Werten
„Schule ohne Rassismus“
aufgreifen.


Schon bevor der neue Lehrplan in Kraft trat, haben wir im Deutschunterricht integrativ unterrichtet. Wir sehen darin eine Möglichkeit, zu dauerhaftem Wissen zu gelangen

Wir gestalten verschiedene kreative Projekte im Unterricht und im fächerverbindenden Unterricht. So waren unsere Schüler der Klassen 7 in der Lausitz auf den Spuren von Krabat.

Aber die Arbeit der Deutschlehrer beschränkt sich nicht nur auf den Unterricht.
Wir unterstützen auf vielfältige Weise die außerunterrichtliche Arbeit.

Es gibt an unserer Schule mehrere Theatergruppen.
Die Deutschlehrer unterstützen die Herausgabe der Schülerzeitung Penne Trant.
Es gibt einen Debattierklub, der sich schon seit vielen Jahren an dem Schülerwettbewerb „Jugend debattiert“ erfolgreich beteiligt.
Dem Fachbereich Deutsch obliegt die Betreuung der Schulbibliothek.
Deutschlehrer gestalten das Ganztagsangebot Garten der Sprache unserer Schule mit.
Wir unterstützen das Projekt Junge Literatur. Schüler verfassen eigene Texte und veröffentlichen sie. Dieses Projekt fand seine Fortsetzung in dem Stefan-Heym-Wettbewerb für Chemnitzer Gymnasien, der neben unserer Schule von der Stadt Chemnitz und dem Verein FÜR CHEMNITZ initiiert wurde.

Mein Deutschhefter

Stund um Stund begleitet er mich.
Ich brauche ihn.
Er ist voller Wissen.
Doch viel wichtiger, er ist meine Seele.
Tiefe.
Reinheit.
Man kann mit ihm träumen.
Schönheit.
Und die Gedanken Werthers durchfließen ihn.
Ewiger Strom.
Ich schwebe durch seine literarische Luft.
Hinterlasse hier und da ein Wörtchen meiner Gedanken.
Leichtigkeit.
Er hat einen Zauber.
Befindlichkeit.
Freiheit.
Leben.
Er öffnet Welten.
Unendlichkeit.
Träume?

Ohne ihn, weiß Gott,
wären meine Gedanken nie geblieben.

Janet Müller, Abitur 2005

Bücher haben Seiten,
damit man sich beim Umblättern weiterentwickelt.