7,9 Milliarden Menschen leben derzeit auf unserem atemberaubenden Heimatplaneten. Wir alle, ob wir wollen oder nicht, produzieren Müll. Jeden Tag setzen wir Millionen Tonnen Kohlendioxid in der Atmosphäre frei, begradigen Flüsse und zerstören Lebensräume vieler Tierarten. Wir alle wissen davon, aber die wenigsten tun etwas dagegen. Wir machen einfach weiter, ohne darüber nachzudenken. Anstoß zum Nachdenken soll das Projekt „Elbe-Schülercamp der Deutschen Umwelthilfe“ bringen. Jährlich werden Schüler der 6. bis 11. Klasse dazu eingeladen, vier Tage an diesem Projekt teilzunehmen. In diesem Jahr befand sich das Camp im Waldschulheim Halbendorf an der Spree. Während dieser Zeit gab es einiges zu sehen bezüglich der Erhaltung und des Schutzes der Umwelt. Am Dienstag, den 20.09.2022, sind wir 8:30 Uhr vom Hartmannplatz gestartet. Im Reisebus befanden sich bereits Schüler der Pestalozzischule-OS aus Limbach-Oberfrohna. Auf dem Weg zum Waldschulheim haben wir noch Schüler des Marienenberger Gymnasiums aufgesammelt. Als Zwischenstopp unserer Anreise diente die Talsperre Bautzen. Dort besichtigten wir den Damm und verschiedenste Torbienen. Zudem bekamen wir noch
einen Einblick in die Funktionsweise der Talsperre bei einen, um ehrlich zu sein recht lang gezogenen Vortrag.

An der Talsperre stiegen die letzten Schüler hinzu und wir konnten uns auf den Weg zu unserem Hauptziel machen. Im Landheim angekommen, stellten sich die einzelnen Schulen in Form eines Kurzvortrags vor. 7,9 Milliarden Menschen leben derzeit auf unserem atemberaubenden Heimatplaneten. Wir alle, ob wir wollen oder nicht, produzieren Müll. Jeden Tag setzen wir Millionen Tonnen Kohlendioxid in der Atmosphäre frei, begradigen Flüsse und zerstören Lebensräume vieler Tierarten. Wir alle wissen davon, aber die wenigsten tun etwas dagegen. Wir machen einfach weiter, ohne darüber nachzudenken. Anstoß zum Nachdenken soll das Projekt „Elbe-Schülercamp der Deutschen Umwelthilfe“ bringen. Jährlich werden Schüler der 6. bis 11. Klasse dazu eingeladen, vier Tage an diesem Projekt teilzunehmen. In diesem Jahr befand sich das Camp im Waldschulheim Halbendorf an der Spree.
Während dieser Zeit gab es einiges zu sehen bezüglich der Erhaltung und des Schutzes der Umwelt. Am Dienstag, den 20.09.2022, sind wir 8:30 Uhr vom Hartmannplatz gestartet. Im Reisebus befanden sich bereits Schüler der Pestalozzischule-OS aus Limbach-Oberfrohna. Auf dem Weg zum Waldschulheim haben wir noch Schüler des Marienenberger Gymnasiums aufgesammelt. Als Zwischenstopp unserer Anreise diente die Talsperre Bautzen. Dort besichtigten wir den Damm und verschiedenste Torbienen. Zudem bekamen wir noch einen Einblick in die Funktionsweise der Talsperre bei einen, um ehrlich zu sein recht lang gezogenen Vortrag. Am Folgetag, also Mittwoch, startete unser Tag mit einer Radtour zum Biosphärenreservat der Oberlausitz. Dort besuchten wir das „Haus der tausend Teiche“, wo wir über verschiedenste Tierarten und deren verhalten im Verlauf des Jahres erführen. Auch die Arbeit der Umweltschützer wurde uns näher geführt. Nach dem Rundgang fuhren wir weiter und erreichten schließlich die Teichlandschaft. Dort beobachteten wir Zugvögel und lernten die dortige Flora kenne. Parallel dazu fanden die Workshops „Großstadtwiese“ und „Invasiven Arten am Gewässer auf der Spur“ statt,
an denen wir (also die 11.) jedoch nicht teilnahmen. Nach einem ausreichenden Mittagessen ging es dann mit den Workshops „Klimaspiel Keep cool“ und „Müll ist nicht gleich Müll“ weiter. Bei „Müll ist nicht gleich Müll“, lernten die Schüler den Umgang mit Müll besser kennen und stellten kleine Taschen aus alten Planen, ausrangierten Knöpfen und anderen entsorgten Stoffen her. Bei „Keep cool“ wurde ein Spiel gespielt, welches dafür konzipiert wurde, die Funktionsweise der Wirtschaft und die daraus resultierende Klimaprobleme besser zu verstehen, um Ansätze zur Verbesserung zu finden. Durch die Workshops haben die Schüler gezeigt bekommen, dass es auch umweltschonendere Methoden gibt.

 

 

Am dritten Tag unserer „Umweltexkursion“ standen zwei Hauptpunkte auf der Tagesordnung. Einmal die Gewässeruntersuchung mittels des Umweltmobils und ein Arbeitseinsatz zur Erhaltung der Biodiversität an. Bei der Gewässeruntersuchung haben wir die Gewässergüte der Spree untersucht. Es gab verschiedene Testbereiche. Einerseits wurde die chemische Güte durch pH-Tests, Phosphattests, Messungen des Wassersauerstoffs usw. bestimmt. Andererseits bestimmten wir die Struktur-Güte durch Abschätzung des Flussverlaufes und ermittelten die Biologische-Güte durch fangen und zählen von Wassertierchen. Schlussendlich lag die Gewässergüte bei 2.4, was unsere Erwartungen übertraf.

Der Arbeitseinsatz zur Erhaltung der Biodiversität hatte den Zweck, die Artenvielfalt von Pflanzen und Tieren, insbesondere seltene Insektenarten der Heidelandschaft zu schützen. Es soll also verhindert werden, dass aus der Heidelandschaft ein Wald wird. Allgemein wird dies durch Schafe geschafft, welche die jungen Bäume fressen. Jedoch benötigt es trotzdem Menschen zur Unterstützung. Wir haben uns also in die Heidelandschaft begeben und die Schafe unterstützt, indem wir die kleinen Bäume abgeschnitten und beseitigt haben. Am Abend wurden wir dann in zwei Gruppen aufgeteilt und hörten uns einen Vortag über Fledermäuse an.Während diesen flogen auch hin und wieder einige über unseren Köpfen hinweg. Am Ende hatten wir sogar die Möglichkeit, eine zu streicheln. Sie war wirklich sehr süß und auch richtig weich.

Sicherlich bestand das Camp nicht nur aus Exkursionen und Arbeitseinsätzen, sondern wir hatten auch Freizeit, in welcher wir die anderen Schüler näher kennenlernten und uns austauschten. Wir hatten auch die Möglichkeit, Billard zu spielen, eine Kahnfahrt zu machen und am Lagerfeuer gemeinsam zu sitzen.
Am vierten und somit letzten Tag wurden wir dazu aufgerufen, einen „kurzen“ Vortrag über das Camp zu halten. Unserer war schlussendlich um die 30 Minuten lang. Dabei reflektierten wir noch mal das ganze Camp und alle Aktivitäten der Woche. Danach machten wir uns auf den weg nach Hause.

Zusammenfassend haben wir viel neues über den Umweltschutz gelernt und könne diese wissen hoffentlich weitergeben und selber anwenden, um unseren wundervollen Heimatplaneten zu schützen, damit auch noch folge Generationen sich an der atemberaubenden Landschaft, der enormen Tiervielfalt und den
unbeschreiblichen Pflanzenreichtum erfreuen können.